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Es ist wieder soweit……….Ein neuer Wein, dem ich ein wenig die Richtung vorgeben durfte. Danke lieber Rudi Heinisch :-)

Liebe Gäste, Freunde und Besucher,

gottseidank gibt es noch experimentierfreudige junge Winzer mit ein wenig Mut wie den Rudi Heinisch, die ein ganzes neues 225 Liter Akazienbarrique (mit leichtem Toasting – Acacia-Fass von der Tonnellerie Bordelaise) einem weinverliebten Gastronauten wie mir opfern, in der Hoffnung, die eingeschlagene Richtung (meine –  wie verrückt ist der Rudi eigentlich? Und die ganze Arbeit hat er auch noch 🙂 ) entwickelt sich nicht zu vergebener Liebesmüh – auf gut Wienerisch – es werd ned zum Danehaun, des Gschloder. 🙂

Naja, nach der letzten Fassprobe im Monastiri vor knapp zwei Wochen zeichnete sich doch bei unserem Grünen Veltliner (außnahmslos Ried Käferberg 2013) tatsächlich ein Potential ab, nicht zuletzt aufgrund des eher verhaltenen Toastings und des Unterschieds vom Akazienholz – in dem er bereits knapp 13 Monate verbringen durfte – zum sonst üblicheren Eichenholz, sondern auch durch die 22,4° KMW bei der Ernte und nun knapp 14% alc.. Bereits jetzt sehr harmonisch eingebundene Malolaktik durch den biologischen Säureabbau, charmante Cremigkeit durch die Feinhefe (insgesamt 8 Monate inklusive Battonage, also das regelmäßige Aufrühren derselbigen) und ein filigran harmonisches Birnenfrucht-Säurespiel mit leichten Röstaromen und künftiger Exotik im Abklang; ein ganz dezentes Pfefferl ist auch nicht zu verleugnen. Der Eindruck zieht sich über die Nase brav auf den Gaumen, und danach olfaktorisch wieder zurück. Wir glauben, da könnte was Großes und Lagerfähiges schlummern, in diesem Fass, von dem wir uns dachten, dass dieses Holz am besten die Charakterzüge und die Frucht des Grüner Veltliners unterstützt und hervorhebt.

Es wird nun noch eine  Fassprobe stattfinden, um den perfekten Zeitpunkt zu erwischen, wann der Bursche aus dem Fass in die Flasche darf. Die Frage des Namens muss auch noch geklärt werden, hier sind gerne Anregungen willkommen,  nicht zögern 😉

Also der Rudi Heinisch und ich sind zuversichtlich, das wir die 300 Flaschen nicht zwingend verkochen müssen 😉 hoffentlich!

Und Vielen Dank, lieber Rudi, dass du mir die Möglichkeit gibst, ein wenig meinen Spleen auszuleben…..

Zu geniessen sein wird der Wein dann natürlich bei uns im Monastiri und beim Rudi Heinisch.

Ich halte euch über alles Weitere auf dem Laufenden.

Ganz herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf

P.S.: Und nicht vergessen: Wir haben den geilsten Job der Welt 😉

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