Schlagwort-Archive: Maître

ALLES NEU MACHT DER: HERBST :-)

Liebe Freunde, Gäste und Besucher

Nachdem ich im Juni meine Stelle als Maître bei Juan Amador im 19. Bezirk beginnen konnte, hat mir dort leider meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht (es sind mehrere Baustellen, auf die ich nicht näher eingehen möchte) , so dass ich leider Mitte August kündigen musste, um meinem Körper bzw. meine Gesundheit wieder in den Griff zu kriegen. Die Chance bekomme ich nun mit dem Crazy Lobster, einer Neueröffnung im Herbst (mehr dazu hier  auf Falstaff online, vielen Dank an dieser Stelle an  Bernhard Degen für den tollen Vorab-Bericht), als Restaurantleiter und mit Daniel Kellner als Küchenchef. Ich habe jetzt noch zwei Monate Zeit bis zur Eröffnung, durch geringe Arbeitszeiten, die ich mir eigentlich auch noch selbst einteilen kann, die Einhaltung meiner Verordnungen durch die Ärzte zu forcieren 🙂 …… und meine Notschlachtung zu vermeiden…. 😉 !

Also meine Lieben, ich freue mich auf Euch, bis bald in dem neuen Licht- und Lustspielhaus Crazy Lobster @ Facebook in der Naglergasse 21 in Wien

Euer Patrick Hopf

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Unser neuer Küchenmagier in der Kuchlmasterei

Liebe Gäste, Kunden, Freunde und Besucher,

es ist soweit:

Nachdem uns unser Küchenchef Gonzalo Luzarraga aus privaten Gründen nach der Eröffnungsphase im November verlassen, und sein Sous-Chef Alexander Gocev die Küche absolut kompetent bis Silvester interimistisch geführt hatte, konnten wir nun Felix Albiez als Küchenchef für uns gewinnen, welcher bereits seit 1. Jänner gemeinsam mit Sous-Chefin Natalie Franz, Chef-Rôtisseur Lucas Weber und Chef-Patissière Lora Gocev virtuos unsere Herdplatten in der Kuchlmasterei rockt.

Hier geht´s zu seiner spannenden Speisekarte!

Ein wenig zu seiner Vita: 

Nach diversen Erfahrungen im europäischen In- und Ausland wie z.B. Irland und dem Schwarzwald konnte er Stationen wie Silvio Nickol/Velden und Joachim Gradwohl/Fabios verbuchen. Konstantin Filippou begleitete er etwa vier Jahre lang, davon ca. zwei als sein Sous-Chef, sowohl im „Novelli“, als auch in seinem eigenen Restaurant „Konstantin Filippou“.

Danach trug er maßgeblich als Küchenchef zum Erfolg des Low-Carb-Restaurants „Loca“ in Wien bei, um schließlich und glücklicherweise bei uns zu landen. Hier kocht er nun extrem geschmackskonzentriert. Ich persönlich möchte ihm keine bestimmte Richtung (auch wenngleich eine gewisse Frankophilität vorhanden ist) andichten; aber wie sagte bereits Pierre Gagnaire:

„L´important c´est la sauce!“

Dies scheint der Felix als Dogma zu betrachten, zum Glück für unsere Gäste – Hosianna…..   🙂

Selbstverständlich arbeite ich auch wieder mit Nachdruck daran, erstmal alles durchzukosten, auf dass ich ja die richtigen Weine zu Felix´ Küche finde 😉 !

Nun freuen wir uns auf Euch, und darauf, Euch gemeinsam der kulinarischen Glückseligkeit ein Stück näher zu bringen!

Ganz herzliche und gastrophile Grüße,

Euer Patrick Hopf

Das Kristian`s Monastiri auf Wien24, wir haben nach 2012 zum zweiten Mal den „Goldenen Schani“ gewonnen :-) !

Liebe Gäste, Freunde und Besucher,

es freut mich besonders, dass ich als Teil des Teams des Kristian´s Monastiri ebenso über den Titel „Goldener Schani 2015-Verstecktes Juwel“ jubeln darf.

Anbei eine nette kurze Berichterstattung bei „Guten Abend Wien“ auf dem Sender W24 – hier geht´s zum Bericht 🙂

Ganz herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf

P.S.: Bald ist die neue Weinkarte fertig; freut euch auf viele Neuerungen, unbekannte Winzer, und tolle Okkassionen.

Jan Aigner und ich fischen diesmal in klaren, sauberen Gewässern – bei der nächsten Genusswerkstatt am 12. Juni in der Cooking Lounge in den Ringstrassengalerien!

Liebe Gäste, Freunde und Besucher,

am 12. Juni ist es wieder soweit: Der Jan Aigner, der Peter Tichatschek und ich rocken erneut die Cooking Lounge in den Ringstrassengalerien. Und wir können´s kaum erwarten, mit unseren Gästen einen geilen Abend zu verbringen 😀 !

Die ersten Events waren so ein toller Erfolg, so dass uns der Peter Tichatschek vom ORF weiterhin mit seiner tollen Location unterstützt.

Diesmal geht´s um Fisch, und zwar von der Wildkultur aus dem Salzkammergut. Es sei nur soviel verraten:

Der Jan kocht sechs Gänge ( ja liebe Fleischtiger – ausschließlich Süßwasserfische, ausgenommen des Desserts natürlich ), und ich kümmere mich um den Wein (oh Wunder). Wer jetzt glaubt, es wird fad, dem sei gesagt, ich servier` trotzdem kein Craft Beer 😉 ! Das behalten wir uns für ein lustiges Fleischthema vor, natürlich als Challenge gegen Wein 🙂 !

Aber dafür gibt´s 12 Weine, je zwei pro Gang, zum Vergleich Österreich gegen Europa! With friendly help of Mister Schulz 🙂 . Ich bin sicher, wir werden wieder, wie die ersten Male, alle unsere Freude haben, gemeinsam geniessen und uns austauschen. See you there!

Buchen könnt Ihr HIER!

Bei Fragen oder Unentschlossenheit zögert bitte nicht, mich zu kontaktieren, ich gebe gerne ausführlichere Informationen.

Ganz herzliche und gastrophile Grüße

euer Patrick Hopf

Damals, im RieGi……..Interview von Leo Kiem

Liebe Freunde, Gäste und Besucher,

gerade wieder zufälligt entdeckt, auf der Suche nach einem kroatischen Wein 🙂 :

Sommeliergespräch, mit Leo Kiem von Agoravino

Vor langer Zeit im RieGi, 2011

Besucht mal seine Seite Agoravino,

genauso ein Freak wie ich, und in Zusammenarbeit stehend mit ganz hervorragenden Sommeliers wie Steve Breitzke vom Le Loft im Sofitel und Thomas Juranitsch vom Kussmaul. 😉 Außerdem ein Spezialist für Geheimtipps.

Ganz herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf

Ich hatte da mal was begonnen, im Sommer 2013 :-)

Zum Artikel auf Life-Style.at

Ein 1/8 Hopf – Orange Wines

Ein herzliches Grüß Gott, liebe Leser.
Wie angekündigt, darf ich Sie heute zum ersten Mal in das Vinoversum entführen. Beginnen möchte ich mit einem sehr breiten Thema, den sogenannten Orange Wines, da sie derzeit immer größere Bedeutung in der Weinwelt bzw. Gastronomie, vor allem als interessante Speisenbegleiter, erlangen.

Nun, was sind Orange Wines? Tatsächlich haben sie den Namen von ihrer teilweise bis ins bernsteinfarbene gehenden Farbe, die durch eine Maischegärung entsteht. Hierbei ist der Kontakt mit den Traubenschalen bzw. dem gesamtem Lesegut sehr lang, und der Wein bekommt so recht viel an Tanninen und Geschmackstoffen mit auf seinen Weg gegeben (zu unserer Freude :-).

Banal gesagt, sind Orange Wines naturbelasssene Weine, zu denen z.B. auch Weine aus biodynamischem Weinbau (dazu beim nächsten mal mehr) gehören, ungeschwefelt, ungeschönt, unfiltriert etc.!
Hierzu zählen mitunter Amphorenweine, über die ich beginnend erzählen möchte.

Amphorenweine, deren Herstellung in sogenannten Quevris (Quevri/Qvevri – georgisch für Amphore) erfolgt, stammen ursprünglich aus Georgien, im Speziellen aus der Region Kachetien, und sind bis zu !5000! Jahre zurück zu verfolgen, deswegen wird dem ehemaligen Sowjetstaat auch der Ursprung des Weinbaus nachgesagt, zumindest von antiken griechischen Geschichtsschreiberlingen :-), manche bezeichnen jedoch Persien als das Ursprungsland des Weines.

Wie geht das nun vonstatten? Die Amphore (kann bis zu 35 Hektolitern fassen) wird in der Erde vergraben, teils sogar für Monate, und die normalerweise übliche Spontangärung (durch Naturhefen, nicht Reinzuchthefen) findet nahezu unter komplettem Sauerstoffausschluss statt, einzig Mikrooxidation lässt den Wein langsam reifen. Hinzu kommt, dass durch das Vergraben während der Reifung der Wein mithilfe der Mikrooxidation die Aromen und Mineralik der umliegenden Erde aufnimmt – klingt komisch, ist aber so. Das eröffnet dem Winzer natürlich die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Weinwerdung durch die Lage und die Tiefe der Amphore zu nehmen.

Keine Sorge, der Wein schmeckt nicht nach Erde (wurde ich tatsächlich schon mal gefragt!!). Es sei nur soviel gesagt, Amphorenweine bedürfen offenherziger Konsumenten, da sie den Geruchs- und Geschmackssinn der Weinfreunde außerordentlich auf die Probe stellen können, und es scheiden sich die Geister teils extrem. Das Aromenspektrum ist aber viel zu breit, um es hier nur annähernd beschreiben zu können. Deswegen untenstehend ein paar Produzenten bzw. Händler, bei denen Sie fündig werden, um sich in das spannende Thema Amphorenweine hinein zu kosten.

Amphorenweine sind im Übrigen keine ausschließliche georgische Eigenheit mehr, sie werden mittlerweile auch z.b. in Slowenien, Kroatien, Italien oder Österreich produziert. Und es ist absehbar, dass sich diesem Trend weitere Länder bzw. Produzenten anschließen werden. Warum sich also nicht im Sinne des (Wein)Fortschritts weiterbilden, und die älteste Weinstilistik der Welt kennenlernen. Prost, ich reiß` mir jetzt `ne Flasche Amphorenwein vom Ott auf 😉

Vinophile Grüße
Ihr Patrick Hopf

[pfh]

Leidenschaft Wein – mein erster Blog :-) Anfang 2011

Hier der Link dazu.

SPEISING Open

05.04.11 @ 14:25

Leidenschaft Wein

Heute möchte ich etwas über den sehr interessanten Vorgang, nämlich die Entstehung eines Weines bzw. Cuvees (als Nichtwinzer lasse ich die Arbeit im Weinberg hier mal weg), erzählen.

Die Vorgeschichte:

Einem lieben Freund, Winzer, Oenologe und Weinakademiker Konrad Hackl, auch bekannt durch sein jährlich erscheinendes Buch „Weinkaufen im Supermarkt“, welches er zusammen mit dem ebenso bekannten Gastronomiejournalisten Alexander Jakabb verfasst, brachte ich meine Idee einer eigenen exklusiven Weinlinie für das RieGi nahe (die Idee an sich ist ja nichts besonderes, gibt es ja bereits, nur eben mit dem Novum, das der Sommelier, sprich ich, mitwirkt, und diesem Wein eine persönlich Note verleiht). Ende 2010, nach der Ernte, war natürlich klar, das der Jahrgang 2009 ein wirklich guter zu werden scheint. Da Konrad Hackl selbst nur kleine Rebflächen, insgesamt nur ca. zwei Hektar, in der Wachau, dem Kremstal und am Neusiedlersee besitzt, die allesamt ausschließlich mit Grünem Veltliner, Riesling und Pinot Noir bepflanzt sind, ergab sich ein Problem, da es für mich ein Chardonnay sein musste, die klassische Vorzeigerebe (manche schimpfen sie leider auch Allerweltsrebe, in englischsprachigen Ländern gibt es sogar den Spruch „ABC- anything but Chardonnay) schlechthin, und als Premiere eines eigenen, selbst mit kreierten Weines sollte es etwas schnell und leicht Zugängliches sein, also nicht grade eine der autochthonen Rebsorten wie Rotgipfler oder Neuburger (deren Fan ich aber unbestritten bin), die ja gerade, dank sehr fähiger Winzer, eine leichte Renaissance erleben.

Da aber der liebe Konrad keinen Chardonnay hat, wandten wir uns an seinen Freund und ehemaligen Kollegen Josef Edlinger aus Palt im Kremstal (Kellermeister beim früheren Weingut Dr. Unger, zusammen mit Konrad Hackl als GF), der eine tolle Bandbreite an Weißweinen hat, und eben auch tolle Lagen Chardonnay. Das Ergebnis dieses Jointventures war von vornherein klar- es sollte ein im Barrique ausgebauter Chardonnay werden, jedoch nur mit minimalen Holzeinsatz, gerade so, um ihm eine lange Lebensdauer, aber trotzdem einen raschen Trinkgenuss einzuhauchen. Es folgten im zwei-Wochenintervall Fassprobenverkostungen um seine Entwicklung zu verfolgen. Nur nebenbei, einen Wein, egal welcher Rebsorte oder Herkunft, kann man nur in ein Fass stecken, wenn sein Potential und Körper das zulässt. Dass sah bei unserem Chardonnay wie folgt aus: eine stahlige, fruchtige Mineralität, mit imensem Körper und einer Dichte, die als Jungwein Ihresgleichen suchte. Außerdem kamen noch die 21 Grad KMW hinzu, die ihm nun im Endergebnis stolze 14% alc. verliehen. Nach einer gewissen Reife im Fass, so ca. nach drei Monaten, bemerkten wir erst richtig das enorme Potential dieses Weines, und den Charme, den ihm das Fass schon jetzt mitgab. Wir beschlossen, ihm noch drei weitere Monate zu geben, und verkosteten regelmäßig. Tja was soll ich sagen, nach acht Monaten im 300 Liter Barrique (400 exklusive Flaschen) durfte unser Baby das Licht der Welt erblicken, und wir waren begeistert, trotz des neuen Barriques war er bereits erstaunlich zugänglich, feine Röstaromen im Anklang, Nüsse, etwas Orange und Orangenschale am Gaumen, mineralisch, sehr burgundisch im Charakter, cremig, charmant, dezentes Karamel im Abtrunk, also einfach toll und genauso wie ich ihn mir vorgestellt hatte.
Nur der Vollständigkeit halber möchte ich Winzer Karl Alphart zitieren: „Ich hätte ihn nicht anders gemacht, ein toller Chardonnay“. Kann es ein größeres Lob geben? Da gewinnt der Begriff Hauswein doch eine ganz andere Bedeutung als die Doppler Valpolicella im Italiener ums Eck.
So viel zur Vorgeschichte.

Main Course

Durch den Erfolg und die tolle Qualität des Weines beschloss ich, uns stünde auch ein eigener Rotwein gut zu Gesicht.
Gesagt, getan, 2009er Fassproben her, wiederum vom Herrn Edlinger, da es ein Cuvee werden sollte, und der liebe Konrad ja nur Pinot Noir hat, allesamt seit, damals (Jänner 2011), bereits 12 Monate im neuen Barrique. Im Speziellen 2009 Merlot, Cabernet Sauvignon und Zweigelt, aus Rieden rund um Palt im Kremstal. Hier gilt natürlich dasselbe wie vorhin erwähnt, einen Wein ohne Potential macht man nicht besser, wenn man ihn ins Fass steckt (hier sind die Eichenchips-verseuchten billig-Kalifornier zu erwähnen, aus dem Supermarkt um 4 €).
Klar war wieder, das eben als 2009er die Weine zumindest eine solide Basis haben, die wir attestieren konnten, nach der Verkostung der Fassproben. Es folgte ein langwieriger Prozess von mehreren Stunden, zusammen mit Konrad Hackl, um mögliche Verhältnisse der einzelnen Sorten vorläufig auszuloten. Wir einigten uns schließlich auf drei mögliche Varianten: 50% Merlot, 30% Zweigelt, 20% Cabernet Sauvignon – dann 45% Merlot, 45% Cabernet S., 10% Zweigelt – und schließlich 50% Zweigelt, 40% Cabernet S., 10% Merlot.
Wir beschlossen, dem Wein noch weitere zwei Monate in den neuen Barriques (300L) zu geben, und dann unsere Favoriten erneut zu cuveetieren und zu kosten. Hier muss man sagen, welche Richtung man dem Wein mitgeben will. Soll er lagerfähig mit Tiefe und schwerem, tanninigem Gerüst und mächtigem Charakter werden, soll er relativ früh trinkbar und zugänglich sein, aber trotzdem etwas Lagerpotential und einen eleganteren Charakter besitzen, oder soll er gefällig, unkompliziert und trinkfreudig sein, ohne größeres Lagerpotential.
Wir entschieden uns für die zweite Variante, da es natürlich Sinn macht, den Wein schon dieses Jahr mit etwas Belüftung trinken zu können; es ist ja schließlich unser Hauscuvee, und neugierig bin ich auch schon, so wie viele unserer Gäste.
Die nun insgesamt 14 Monate (im März 2011) im Fass ließen den Merlot charmanter und eleganter werden, dem Cabernet S. nahmen sie noch etwas von seinen mächtigen Tanninen, und dem Zweigelt gaben sie eine wunderbar harmonische Fruchtigkeit, die perfekt zu seiner sonst eher vordergründigen Säure passte. Also wurden es 50% Merlot, 30% Zweigelt und 20% Cabernet S..
Der Merlot gibt ihm die Eleganz und Struktur, der Zweigelt macht ihn angenehm fruchtbetont und schneller zugänglich, und der Cabernet S. gibt ihm das nötige lagerungspotente Gerüst, und den tiefen, molligen Charakter.
Ein Traum, und wir freuen uns alle schon auf die erste gefüllte Flasche, um ihn auch beschreiben zu können, nachdem er etwas Flaschenreife erlangt hat; die Etiketten sind bereits in Arbeit.

Man könnte sagen, ein gelungenes Jointventure zwischen drei qualitätsorientierten, Ihren Beruf liebenden und lebenden, ein klein wenig verrückten und innovativen Menschen, die alle drei Eines verbindet: Die Liebe zum wohl vielfältigsten, interessantesten und wunderbarsten Lebensmittel, dem Wein.

Und mit dem Jahrgang 2011 wird es auch einen Muskateller geben (braucht man heutzutage). Zu verkosten sind alle Weine natürlich jederzeit gerne bei uns im RieGi.

Liebe vinophile und kulinarische Grüße aus dem ersten Wiener Gemeindebezirk.

Euer Patrick Hopf

Aus aktuellem Anlass eine Richtigstellung – seit Ende November 2014 bin ich nicht mehr im Meinl am Graben!

Meine lieben Freunde, Besucher und Gäste,

nur eine kurze kurze Randnotiz: Im Meinl´s Restaurant werdet Ihr mich vergebens suchen.

Aber trotzdem nett von der Frau Percher (die Autorin des Artikels, die offensichtlich einem Missverständnis seitens des Restaurants unterlegen ist), mich so positiv und als wichtig zu erwähnen. Das spricht irgendwie für meinen anscheinend nachhaltigen und positiven Ruf. Ich betrachte das als Kompliment. 🙂

Nichtsdestotrotz weiß ich nicht, was im Meinl weintechnisch passiert, und möchte, falls dieses nicht in meinem Sinne sein sollte, nicht damit in Verbindung gebracht werden. Abgesehen davon ist es auch meiner neuen Wirkungsstätte, dem Kristian´s Monastiri, nicht zuträglich.

Hier der Link zum Artikel.

(Mittlerweile wurde von der Presse der Artikel online geändert, vielen Dank an die Redaktion. Hier der nun fehlende Teil nach: >>>….unter Gradwohl, teil des Teams. Stammgäste kennen auch den Restaurantleiter: Michael Wiesinger wurde zurückgeholt – und Patrick Hopf als Sommelier. Ein wichtiger Job hier, wo doch auch eine Weinbar, eine große Weinabteilung und ein ziemlich gut bestückter Weinkeller, der sich mit 750 Positionen auf der Weinkarte widerspiegelt, zum Haus gehören.  Und vor: Wir starten nüchtern…..<<<  der Vollständigkeit und des besseren Verständnisses wegen hier nochmal erwähnt)

In der Zwischenzeit, ganz herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf

Soviel zum Thema „(Craft)-Bier“ und dessen aktuellem Hype

Meine lieben Gäste, Freunde, Besucher und genussaffinen Menschen,

vor Jahren (siehe unterer Blog), in meiner „RieGi“-Zeit, entdeckte ich das Craftbeer für mich und als Speisenbegleiter, jedoch mangels (damaliger) Nachfrage habe ich das Thema leider nicht mehr so intensiv weiterverfolgt. War offensichtlich ein Fehler, wenn ich die aktuelle Entwicklung betrachte 🙂 .

Eines ist sicher, dass Thema Bier wird (schon allein wegen meiner bayerischen Herkunft) auch im „Kristian´s Monastiri“ und bei Jan´s und meinen Events beizeiten eine Rolle spielen, sowie auch hier – nur dem Mainstream werde ich mich nicht beugen, seid gewahr 😉

Ganz herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf

Nun ja, hier ein Blog vom März 2011, mit dazugehörigem Link, viel Spass beim Lesen:

 SPEISING Open

10.03.11 @ 10:11

Was man mit Bier außerhalb des Mainstreams so alles anstellen kann

Um mich euch, den Lesern, mal kurz vorzustellen: Mein Name ist Patrick Hopf, Maître und Sommelier im schönen Restaurant RieGi in der Schauflergasse im 1. Wiener Gemeindebezirk. Ich bin seit März 2007 in Amt und Würden, und habe nach Stationen in Deutschland in den Schweizer Stuben und dem Grand Hotel Axelmannstein nebenbei meine Ausbildung durch die Deutsche Wein-und Sommelierschule gemacht, nachdem ich in eben genannten Schweizer Stuben meine Ausbildung zum Restaurantfachmann absolviert hatte. Als Bayer, der sich in die wohl liebevollste Stadt, die mir bekannt ist, verkuckt hat, habe ich beschlossen, meine berufliche Zukunft nach Wien zu verlegen (glaubt mir, meine Familie fand das nicht so „leiwand“, vor allem, weil mir nach inzwischen sechs Jahren hier in Wien wohl etwas der bayerische Dialekt abhanden gekommen ist). Nach Stationen in den Drei Husaren, dem Grand Hotel und dem Schwarzen Kameel beim schrulligen, aber liebenswerten Herrn Gensbichler, landete ich endlich in meiner jetzigen Wirkungsstätte, dem RieGi, dem ich nun, neben dem Küchenchef Georg Rotböck, meinen fachlichen und gastronomischen Stempel aufdrücken darf. (Halleluja, so etwas ist heute leider viel zu selten, das man sich so ausleben kann)

Nun, es betrug sich also folgendermaßen:
Wieder mal auf der mentalen Suche nach einem Novum in der Wiener bzw. österreichischen Gourmet-Gastroszene und beim Genuss eines Bio-Bieres namens Hadmar von der Privatbrauerei Zwettl aus dem schönen Waldviertel bei meinem lieben Freund Hannes Pruscha vom Appiano kam mir der Gedanke, wie es wohl wäre, verliehe man unseren ausgefeilten Speisen einmal anders eine Harmonie durch die Paarung mit diversen Bieren internationaler Herkunft. Man glaubt es kaum, was es da so alles gibt. Die Suche nach den Quellen führte mich zu einer kleinen Vertriebsfirma in Osttirol, die ein sensationelles Angebot an belgischen, holländischen und englischen Bieren aufweisen kann, und auch sonst um die Möglichkeit, andere Sachen aufzutreiben, nicht verlegen ist. Nach der Order von diversen Proben freute ich mich bereits auf unsere Menüfolge und die dazugehörige Verkostung der Biere.

Einmal vorweg, die Belgier nehmen das Reinheitsgebot nicht so genau, aber das ist genau genommen in diesem Fall ein Segen gewesen. Außerdem sind diese Biere extrem lagerfähig, teilweise bis zu 10 Jahre unter Weinkellerbedingungen.(!!!)

Nun zu meinem Resumee:

Die erste Speise war unsere Variation vom steirischen Bauerngockel mit Gänseleber, zu der ich ein belgisches Bier mit dem Namen „Barbar“(!!!) kostete, 8% alc., gelbgoldfarben, das mit etwas Honig aromatisiert wurde, und dadurch eine subtile Süße, getragen von malzigen und kräuterartigen Nuancen und einer sehr dezenten Perlage zur Schau trug. Genial, wie es die diversen Aromaten aus den verschiedenen Zubereitungsarten der Komponenten unterstrich, z.B. den confierten Gockel in Amaranthpopcorn oder die Praline aus Gänseleber und Haselnüssen.

Der zweite Streich war unsere Interpretation von Spanferkel, Bratkartoffeln und Calmar (Confierter und gepresster Rüssel, knusprig gebraten, gelierte Bratkartoffel, fritierter Calmar, in Kümmelsud geschmorter Calmar und Knoblauchschaum). Hierzu gab es ein Chimay Grand reserve, ein Trappistenbier aus Belgien, 9% alc., Kastanienbraun,in einer Champagnerflasche mit Champagnerkorken und Agraffe(!!!), malzig, fruchtig, würzig, cremige Perlage, schmeichelte sehr am Gaumen, und hat durch eben seine Würzigkeit die gehaltvollen Aromen des Gerichtes ideal zur Geltung gebracht.

Unsere Kalbsniere mit Muskatblüte und roter Gewürzzwiebel (Rosa glaciert, Muskatblütenschaum und Gelee, die rote Zwiebel in Portwein geschmort und eine Zwiebelcreme) war der dritte Gang, dazu ein Gouden Carolus Cuvee van den Kaizer, ein exclusives Spezialbier, welches nur einmal im Jahr in limitierter Menge gebraut werden darf, am 24. Februar, dem Geburtstag Kaiser Karls V., 11%alc., ebenfalls in einer großen Flasche mit Champagnerkorken, mit seinen Nougat- und Schokoladeanklängen und seinem dezent süßlichen Antrunk ein toller Begleiter zu Innereien, hätte ich mir auch gut zu voriger Gänselebergeschichte vorstellen können, oder zu einem Dessert mit Schokolade.

Als Finale ein geschmolzener Trüffelbrie mit hausgemachtem Traubensenfeis und Pfeffertrauben, gab es den Knaller schlechthin: Ein La Chouffe Golden Ale, dessen Etikett ein Blumen pflückender Gartenzwerg ziert, 8% alc., Orangegolden, ähnlich einem Hefeweizen, mit pfeffrigen und fruchtigen Noten nach Banane und einer angenehmen, gerade noch trockenen Malzigkeit mit champagnerartigem Mousseaux. Einfach nur geil. Aus.

Die Biere wurden alle in einem Weißweinglas serviert, und ehrlich gesagt, bei diesem Alkoholgehalt reicht auch ein Achtel, außerdem kommt die Nase der Biere toll zur Geltung. Was es noch zu sagen gibt, ist das ich leider nur ca. ein Viertel unserer Speisekarte mit den Bieren kombiniert hatte, aber ich arbeite daran, das auszubauen. Mit unseren neuen Menüs Ende März werde ich offiziell auch eine Bierbegleitung neben unseren Weinbegleitungen anbieten; und ich kann Euch sagen, die Resonanz der bisherigen Vorkoster aus unserem Stammgästebereich war durchwegs positiv bis begeistert und immer total überrascht, das war auch meine Intention. So soll es ein.

Ich werde euch gerne bei Interesse bezüglich der weiteren Entwicklung im Bierbereich auf dem Laufenden halten, schließlich soll man ja nicht still stehen 😉

Liebe Grüße

Patrick Hopf

P.S.: wenn Ihr ein Bier kennt, dass es sich zu probieren lohnt, bitte meldet euch, über Tipps und Input freue ich mich immer, das Gleiche gilt natürlich beim Wein

Gerhard Zadrobilek´s Wagyu Beef Austria – Genusswerkstatt – mit 5-Gang Menü von Jan Aigner und meiner Weinbegleitung

Liebe Freunde, Gäste, Besucher und genussaffine Menschen,

am 27.03.2015 konnten wir den ehemaligen Radrennprofi und Wagyu-beef-Züchter Gerhard Zadrobilek dafür gewinnen, mit Euch und uns ein bisserl zu kochen(nur wer mag 😉 ), zu geniessen, die passenden Weine zum Menü zu trinken und einfach einen kulinarischen und auch informellen Abend zu verbringen. Keine Sorge, der Gerhard Zadrobilek und der Peter Tichatschek sind zum Plauschen mit Euch da, der Jan und ich zum arbeiten (und zum Plauschen 🙂 ).

Alle Infos findet Ihr hier:

http://kuechengeschichten.at/events/meine-vision-ist-wirklichkeit-geworden-die-erste-oesterreichische-wagyu-zucht/

Herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf