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ALLES NEU MACHT DER: HERBST :-)

Liebe Freunde, Gäste und Besucher

Nachdem ich im Juni meine Stelle als Maître bei Juan Amador im 19. Bezirk beginnen konnte, hat mir dort leider meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung gemacht (es sind mehrere Baustellen, auf die ich nicht näher eingehen möchte) , so dass ich leider Mitte August kündigen musste, um meinem Körper bzw. meine Gesundheit wieder in den Griff zu kriegen. Die Chance bekomme ich nun mit dem Crazy Lobster, einer Neueröffnung im Herbst (mehr dazu hier  auf Falstaff online, vielen Dank an dieser Stelle an  Bernhard Degen für den tollen Vorab-Bericht), als Restaurantleiter und mit Daniel Kellner als Küchenchef. Ich habe jetzt noch zwei Monate Zeit bis zur Eröffnung, durch geringe Arbeitszeiten, die ich mir eigentlich auch noch selbst einteilen kann, die Einhaltung meiner Verordnungen durch die Ärzte zu forcieren 🙂 …… und meine Notschlachtung zu vermeiden…. 😉 !

Also meine Lieben, ich freue mich auf Euch, bis bald in dem neuen Licht- und Lustspielhaus Crazy Lobster @ Facebook in der Naglergasse 21 in Wien

Euer Patrick Hopf

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Das Kristian`s Monastiri auf Wien24, wir haben nach 2012 zum zweiten Mal den „Goldenen Schani“ gewonnen :-) !

Liebe Gäste, Freunde und Besucher,

es freut mich besonders, dass ich als Teil des Teams des Kristian´s Monastiri ebenso über den Titel „Goldener Schani 2015-Verstecktes Juwel“ jubeln darf.

Anbei eine nette kurze Berichterstattung bei „Guten Abend Wien“ auf dem Sender W24 – hier geht´s zum Bericht 🙂

Ganz herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf

P.S.: Bald ist die neue Weinkarte fertig; freut euch auf viele Neuerungen, unbekannte Winzer, und tolle Okkassionen.

Jan Aigner und ich fischen diesmal in klaren, sauberen Gewässern – bei der nächsten Genusswerkstatt am 12. Juni in der Cooking Lounge in den Ringstrassengalerien!

Liebe Gäste, Freunde und Besucher,

am 12. Juni ist es wieder soweit: Der Jan Aigner, der Peter Tichatschek und ich rocken erneut die Cooking Lounge in den Ringstrassengalerien. Und wir können´s kaum erwarten, mit unseren Gästen einen geilen Abend zu verbringen 😀 !

Die ersten Events waren so ein toller Erfolg, so dass uns der Peter Tichatschek vom ORF weiterhin mit seiner tollen Location unterstützt.

Diesmal geht´s um Fisch, und zwar von der Wildkultur aus dem Salzkammergut. Es sei nur soviel verraten:

Der Jan kocht sechs Gänge ( ja liebe Fleischtiger – ausschließlich Süßwasserfische, ausgenommen des Desserts natürlich ), und ich kümmere mich um den Wein (oh Wunder). Wer jetzt glaubt, es wird fad, dem sei gesagt, ich servier` trotzdem kein Craft Beer 😉 ! Das behalten wir uns für ein lustiges Fleischthema vor, natürlich als Challenge gegen Wein 🙂 !

Aber dafür gibt´s 12 Weine, je zwei pro Gang, zum Vergleich Österreich gegen Europa! With friendly help of Mister Schulz 🙂 . Ich bin sicher, wir werden wieder, wie die ersten Male, alle unsere Freude haben, gemeinsam geniessen und uns austauschen. See you there!

Buchen könnt Ihr HIER!

Bei Fragen oder Unentschlossenheit zögert bitte nicht, mich zu kontaktieren, ich gebe gerne ausführlichere Informationen.

Ganz herzliche und gastrophile Grüße

euer Patrick Hopf

Ich hatte da mal was begonnen, im Sommer 2013 :-)

Zum Artikel auf Life-Style.at

Ein 1/8 Hopf – Orange Wines

Ein herzliches Grüß Gott, liebe Leser.
Wie angekündigt, darf ich Sie heute zum ersten Mal in das Vinoversum entführen. Beginnen möchte ich mit einem sehr breiten Thema, den sogenannten Orange Wines, da sie derzeit immer größere Bedeutung in der Weinwelt bzw. Gastronomie, vor allem als interessante Speisenbegleiter, erlangen.

Nun, was sind Orange Wines? Tatsächlich haben sie den Namen von ihrer teilweise bis ins bernsteinfarbene gehenden Farbe, die durch eine Maischegärung entsteht. Hierbei ist der Kontakt mit den Traubenschalen bzw. dem gesamtem Lesegut sehr lang, und der Wein bekommt so recht viel an Tanninen und Geschmackstoffen mit auf seinen Weg gegeben (zu unserer Freude :-).

Banal gesagt, sind Orange Wines naturbelasssene Weine, zu denen z.B. auch Weine aus biodynamischem Weinbau (dazu beim nächsten mal mehr) gehören, ungeschwefelt, ungeschönt, unfiltriert etc.!
Hierzu zählen mitunter Amphorenweine, über die ich beginnend erzählen möchte.

Amphorenweine, deren Herstellung in sogenannten Quevris (Quevri/Qvevri – georgisch für Amphore) erfolgt, stammen ursprünglich aus Georgien, im Speziellen aus der Region Kachetien, und sind bis zu !5000! Jahre zurück zu verfolgen, deswegen wird dem ehemaligen Sowjetstaat auch der Ursprung des Weinbaus nachgesagt, zumindest von antiken griechischen Geschichtsschreiberlingen :-), manche bezeichnen jedoch Persien als das Ursprungsland des Weines.

Wie geht das nun vonstatten? Die Amphore (kann bis zu 35 Hektolitern fassen) wird in der Erde vergraben, teils sogar für Monate, und die normalerweise übliche Spontangärung (durch Naturhefen, nicht Reinzuchthefen) findet nahezu unter komplettem Sauerstoffausschluss statt, einzig Mikrooxidation lässt den Wein langsam reifen. Hinzu kommt, dass durch das Vergraben während der Reifung der Wein mithilfe der Mikrooxidation die Aromen und Mineralik der umliegenden Erde aufnimmt – klingt komisch, ist aber so. Das eröffnet dem Winzer natürlich die Möglichkeit, direkten Einfluss auf die Weinwerdung durch die Lage und die Tiefe der Amphore zu nehmen.

Keine Sorge, der Wein schmeckt nicht nach Erde (wurde ich tatsächlich schon mal gefragt!!). Es sei nur soviel gesagt, Amphorenweine bedürfen offenherziger Konsumenten, da sie den Geruchs- und Geschmackssinn der Weinfreunde außerordentlich auf die Probe stellen können, und es scheiden sich die Geister teils extrem. Das Aromenspektrum ist aber viel zu breit, um es hier nur annähernd beschreiben zu können. Deswegen untenstehend ein paar Produzenten bzw. Händler, bei denen Sie fündig werden, um sich in das spannende Thema Amphorenweine hinein zu kosten.

Amphorenweine sind im Übrigen keine ausschließliche georgische Eigenheit mehr, sie werden mittlerweile auch z.b. in Slowenien, Kroatien, Italien oder Österreich produziert. Und es ist absehbar, dass sich diesem Trend weitere Länder bzw. Produzenten anschließen werden. Warum sich also nicht im Sinne des (Wein)Fortschritts weiterbilden, und die älteste Weinstilistik der Welt kennenlernen. Prost, ich reiß` mir jetzt `ne Flasche Amphorenwein vom Ott auf 😉

Vinophile Grüße
Ihr Patrick Hopf

[pfh]

Aus aktuellem Anlass eine Richtigstellung – seit Ende November 2014 bin ich nicht mehr im Meinl am Graben!

Meine lieben Freunde, Besucher und Gäste,

nur eine kurze kurze Randnotiz: Im Meinl´s Restaurant werdet Ihr mich vergebens suchen.

Aber trotzdem nett von der Frau Percher (die Autorin des Artikels, die offensichtlich einem Missverständnis seitens des Restaurants unterlegen ist), mich so positiv und als wichtig zu erwähnen. Das spricht irgendwie für meinen anscheinend nachhaltigen und positiven Ruf. Ich betrachte das als Kompliment. 🙂

Nichtsdestotrotz weiß ich nicht, was im Meinl weintechnisch passiert, und möchte, falls dieses nicht in meinem Sinne sein sollte, nicht damit in Verbindung gebracht werden. Abgesehen davon ist es auch meiner neuen Wirkungsstätte, dem Kristian´s Monastiri, nicht zuträglich.

Hier der Link zum Artikel.

(Mittlerweile wurde von der Presse der Artikel online geändert, vielen Dank an die Redaktion. Hier der nun fehlende Teil nach: >>>….unter Gradwohl, teil des Teams. Stammgäste kennen auch den Restaurantleiter: Michael Wiesinger wurde zurückgeholt – und Patrick Hopf als Sommelier. Ein wichtiger Job hier, wo doch auch eine Weinbar, eine große Weinabteilung und ein ziemlich gut bestückter Weinkeller, der sich mit 750 Positionen auf der Weinkarte widerspiegelt, zum Haus gehören.  Und vor: Wir starten nüchtern…..<<<  der Vollständigkeit und des besseren Verständnisses wegen hier nochmal erwähnt)

In der Zwischenzeit, ganz herzliche und gastrophile Grüße

Euer Patrick Hopf